"Woaßt as no" - Ortsgeschichtlicher Spaziergang durch Grünwald

Spaziergang durch Grünwald

Im Rahmen der bayerischen Demenzwoche findet am 17.09.2019 ein ortsgeschichtlicher Spaziergang durch Grünwald statt. Treffen ist um 15:00 Uhr vor dem Rathaus Grünwald. Die Veranstaltung ist kostenlos. Es wird um verbindliche Anmeldung unter der Telefon-Nummer: 089 - 641 24 70 gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Social Day in der Tagespflege

Social Day

Im Rahmen eines "Social Days" waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Agentur flowconcept in der Stiftung Kath. Familien- und Altenpflegewerk. Ehrenamtlich und engagiert verbrachten sie einen Tag lang in der Tagespflege Laim, bauten ein Hochbeet für Kräuter und bastelten zusammen mit den Tagespflegegästen Wandbilder zum Thema: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Die 15 "Flowconceptler" trafen pünktlich in der Stiftung ein und bekamen erst einmal eine Führung von Frau Wabnitz durch das ganze Haus. Dann ging es ans Entladen des Transporters und Herrichten der Arbeitsplätze. Holz und Erde wurde über die Terrasse an den richtigen Platz geschleppt. In den Räumen der Tagespflege und draußen wurden die Tische für die künstlererischen Arbeiten vorbereitet. Unter Anleitung konnten die Tagespflegegäste Vögel, Schmetterlinge, Blumen und Blätter ausmalen, die ausgeschnitten und auf die farblich unterschiedlichen Leinwände aufgeklebt wurden.

Zur Mittagszeit gab es Grillwürstl und Nachmittags noch selbstgebackenen Kuchen. Alles in Allem ein wirklich gelungener Tag. Vielen Dank liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von flowconcept.

 

Richtfest und Mitarbeiterfest in der Kreillerstraße

Richtfest und Mitarbeiterfest in der Kreillerstraße

Herr Joachim Doppstadt begrüßt alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Freunde der Stiftung mit den Worten:

Aus der Einladung geht bereits hervor: Heute feiern wir 2 Feste – ein Richtfest und ein Mitarbeiterfest.

Und die Kreillerstraße ist kein Phantom! Etwas das vielleicht in manchen Köpfen in der Stiftung seit 3 ½ Jahren rumgeistert. Die Kreillerstraße ist real!

Wie hat es begonnen:

Januar 2016:
Erste Gespräche mit Terragon

November 2016:
ErbbRechtsvertrag mit Dr. Bornschein und GÜ Vertrag Terragon

Mai 2018:
endlich die Baugenehmigung

Es ist richtig... es hat länger gedauert als ursprünglich angenommen. Aber jetzt ist der Rohbau fertig und wir feiern Richtfest!
Dank an alle, die daran beteiligt waren: Planer, Ausführende, Bauüberwachung etc.

Wir sind sehr stolz auf unseren Rohbau!!!

Kein Balkendach, kein letzter Nagel ins Holz wie bei einem Richtfest im herkömmlichen Sinn. Aber HiTech: auf dem Dach Solar, in Wohnungen Glasfaser, in den Garagen Anschlüsse für Elektromobilität. Wir haben großen Wert auf die Zukunftsfähigkeit des Gebäudes gelegt. Das ErbbRecht geht schließlich bis 2096!

Zum Konzept:

Im Erdgeschoss die Tagespflege, eine Gastronomie und ein Laden. Dazwischen Gemeinschaftsraum für die Hausgemeinschaft ebenso wie ein sehr attraktiver Garten. Unser Haus soll auch Zentrum für umliegende Bebauung werden im Rahmen eines Quartierkonzeptes.

Zur Tagespflege selbst:

Die Stiftung Kath. Familien- und Altenpflegewerk betreibt bereits 3 Tagespflegen, eine in Laim, in Schwabing und seit 1 ½ Jahren eine in Grünwald. Die große Erfahrung in Betrieb und Ausstattung ist in die Planung dieser Tagespflege eingeflossen. Besonders die speziellen Anforderungen bei Demenz.

Vorgestern wurde das vom Architekturbüro Pfau, Herrn Pfau und Frau Kluß erarbeitete Raum-, Licht-, Farb- und Möblierungskonzept verabschiedet.

Als gebürtiger Rheinländer lebe ich seit fast 40 Jahren in Bayern. Ich habe schnell gelernt: Manche Ausdrücke im Bayerischen sind unheimlich prägnant und zutreffend. So möchte ich schließen mit dem Satz:

„Wir freuen uns „unbandig“ auf unseren neuen Stiftungsstandort!!!!

Netzwerkpartner im Familienpakt Bayern

Die Stiftung Kath. Familien- und Altenpflegewerk ist als Netzwerkpartner dem Familienpakt Bayern beigetreten und hat das Projekt Senioren FFB mitentwickelt.

Projekt Senioren FFB

Senioren FFB

Tovertafel - Die Pflegeinnovation, die Glücksmomente schafft für Menschen mit kognitiver Einschränkung und jeden um sie herum.

Tovertafel -  Die Pflegeinnovation, die Glücksmomente schafft für Menschen mit kognitiver Einschränkung und jeden um sie herum.

Spielerische Interaktive Lichtprojektionen regen betreuungsbedürftige Kinder, Erwachsene und ältere Menschen dazu an, sich zu bewegen und gemeinsam Spaß zu haben.

Tovertafel (Zaubertisch auf niederländisch) ist eine spielerische Pflegeinnovation und Spielelösung, die ältere Menschen im fortgeschrittenen Stadium von Demenz miteinander und mit ihrer Umgebung verbindet und sie dazu anregt, sich zu bewegen. Die schönen Spiele wurden speziell für die Zielgruppe entwickelt und können entweder selbstständig oder unter Anleitung gespielt werden.

Tovertafel wurde speziell für und gemeinsam mit Menschen in der mittleren und späten Phase von Demenz entwickelt. Die interaktiven Spiele durchbrechen Apathie, indem Sie körperliche und geistige Aktivität stimulieren und soziale Interaktion fördern. Darüber hinaus beschert Tovertafel wertvolle Momente gemeinsam mit Familienmitgliedern und Pflegekräften. Freude und Staunen stehen bei den Spielen im Mittelpunkt!

Tovertafel ist ein Kasten, der an der Decke angebracht wird, beispielsweise über dem Esstisch einer Pflegeeinrichtung. Hierin befinden sich unter anderem ein qualitativ hochwertiger Beamer, Infrarotsensoren, Lautsprecher sowie ein Prozessor, mit dem die Spiele auf den Tisch projiziert werden. Die farbenfrohen Projektionen reagieren auf Hand- und Armbewegungen. So können die Bewohner selbstständig mit dem Licht spielen.

Quelle: https://tovertafel.de

Wohnungen als Treffpunkt?

Monika Metzeler

Bezirksausschuss streitet über gedankenlosen Vorschlag der Gewofag
für Nachbarschaftscafé.

Monika Metzeler empfängt die Bewohner in einem Klassenraum zum Nachbarschaftscafé.  Foto: andy


PASING  - Monika Metzeler bietet für die Bewohner an der Mitterfeldstraße derzeit ein Interims-Nachbarschaftscafé in einem Raum einer Altenpflegeschule an. Das Angebot werde sehr gut angenommen. Aber: „Es kann sein, dass wir wieder dichtmachen müssen, wenn die Schule einen dritten Zug aufmacht.“ Zudem könne das Nachbarschaftscafé derzeit nur einmal in der Woche öffnen. Bedarf gebe es aber jeden Tag.

Eigentlich hatte die Gewofag den Bewohnern des Quartiers einen Pavillon als Treff zugesagt (Hallo berichtete). Doch der ist der städtischen Wohnungsbaugesellschaft zu teuer. Deshalb schlug die Gewofag bei einem Ortstermin vor, drei Wohnungen, die derzeit noch bewohnt sind, zum Nachbarschaftscafé umzufunktionieren.

Dagegen sprach sich in der Sitzung des Bezirksausschusses die SPD-Sprecherin Constanze Söllner-Schaar aus: „Ich sehe die Zweckentfremdung kritisch und halte eine Zweigstelle des Pasinger oder Laimer Alten- und Servicezentrums (ASZ) für sinnvoller, weil man dann leichter eine Finanzierung hinbekommt.“ Ihr Parteifreund Christian Müller ergänzte: „Ich bin der Meinung, dass Senioren keinesfalls gezwungen werden sollten, hochbetagt die Wohnung zu wechseln.

Winfied Kaum (CSU) wies darauf hin, dass die Mieter freiwillig gingen und in unmittelbarer Nähe neue Wohnungen zum selben Preis bekämen. Er und viele seiner Kollegen ärgerten sich, dass die beiden SPD-Politiker nicht beim Ortstermin anwesend waren und das Ergebnis im Nachhinein infrage stellten. Letztendlich stimmt de Bezirksausschuss der Zweckentfremdung bei vier Gegenstimmen zu.

Der Vorschlag liegt nun zur Prüfung im Sozialreferat. Doch schon jetzt rudert die Gewofag zurück: „Unsere eigene juristische Prüfung hat ergeben, dass eine derartige Zweckentfremdung nicht genehmigungsfähig ist. Der Ansatz einer Wohnungsumnutzung wird  daher nicht weiter verfolgt.“

Für Metzeler ist das ein Katasptrophe: “Die Menschen im Viertel sehnen sich nach einer Lösung. Es ist wichtig, dass endlich etwas passiert.“

Hallo München, ein Bericht von Andreas Schwarzbauer

 

Jung und Alt unter einem Dach

Wohnen für Jung und Alt

Vorbild für Wohnen in der Stadt - Kreillerstraße in Trudering:

"Wir haben uns die Frage gestellt: Wie kann ein Wohnen zu Hause im Alter stattfinden?", sagt Doppstadt. Das neue Haus soll die Antwort sein. Junge und alte Menschen werden hier einziehen, eine gute Mischung eben. Die 41 Wohnungen sind relativ klein, dafür aber gut ausgestattet - mit hochwertigen Küchen, Fußbodenheizung, Glasfaseranschluss und überdachtem Balkon.
 

Ammer-Wabnitz: "Nachbarschaft ist nicht immer konfliktfrei"

"Alte Leute suchen oft kleine Wohnungen, genauso wie auch junge Leute", so Doppstadt. Diese sollen nicht zu teuer sein, sechs der Wohnungen unterliegen dem München Modell Miete. Nur Menschen mit bestimmten Einkommen dürfen hier einziehen, dafür ist der Mietzins recht günstig und darf in den nächsten 40 Jahren nur wenig steigen.
In dem Haus wird es auch Gemeinschaftsräume geben, in denen die Bewohner zusammen kommen können. Ein großer Garten hinter dem Haus soll Erholungsmöglichkeiten bieten und die Gemeinschaft stärken. Der Wunsch der Stiftung ist, dass sich bald eine Hausgemeinschaft entwickelt.
Ammer-Wabnitz: "Wir wissen, dass Nachbarschaft nicht immer konfliktfrei ist. Aber ich denke, wenn ein junger Mensch mal seine Musik laut hört, sieht die alte Nachbarin vielleicht darüber hinweg, weil der junge Nachbar ihr vom Einkauf mal eine Milch mitbringt."


Mehrgenerationenhaus: Alle Zugänge barrierefrei

Auch das Viertel soll vom neuen Haus profitieren: Im Erdgeschoss gibt es eine Tagespflege, einen Laden und ein Restaurant. Dafür sucht die Stiftung noch einen Pächter. "Wir wollen jemanden mit einem innovativen Konzept, der auch Umgebung und Nachbarschaft mit einbezieht", sagt Ammer-Wabnitz.
Innovative Lösungen finden, das ist die Idee hinter dem Bauprojekt. So wird die Tiefgarage zum Beispiel mit Ladestationen für Elektroautos ausgestattet, alle Zugänge sollen barrierefrei sein, die Technik ist auf dem neuesten Stand. "Wir hoffen auch ein wenig, dass das Projekt ein Vorbild ist", sagt Ammer-Wabnitz. "Dann sehen vielleicht auch andere, dass soziale Projekte sich durchaus auch finanziell lohnen können."

 

Der Mobile Soziale Dienst sucht Mitarbeiter*innen

Unsere auf 450 € Basis angestellten, kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die oftmals überlasteten pflegenden Angehörigen in ihrer schwierigen Situation. Unsere Einsatzkräfte leisten elementare Haushaltsdienste im Alltag wie:  Einkaufen, Wohnungsreinigung, Kochen, Wäschewaschen, Bügeln, Begleitung bei Arztbesuchen, Begleitdienste in der Freizeit wie Spazierengehen, Vorlesen etc. Sie werden für alle anfallenden Aufgaben geschult.