Die Deutsche Fernsehlotterie unterstützt unsere neue Tagespflege

Deutsche Fernsehlehlotterie

Das Deutsche Hilfswerk SdbR bzw. die DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE gemeinnützige Gesellschaft mbH hat die Errichtung unserer neuen Tagespflege in der Kreillerstraße 190 mit einer großzügigen Spende unterstützt. Vielen Dank hierfür!

Hier bekommen Sie schon einen kleinen Eindruck, wie hübsch die Räume und der Garten geworden sind.

Fotos: Lajla Hogeweg

Openhouse in der Kreillerstraße

Bald ist es soweit. Die Tagespflege in der Kreillerstraße wird im September eröffnet. Damit sich Interessenten einen Eindruck machen können, wird in der Woche vom 07.09.2020 und 11.09.2020 ein Openhouse veranstaltet, bei dem man sich informieren kann. Näheres ersehen Sie auf unserem Plakat.

Die Tagespflege in der Kreillerstr. 190 wird mit einem therapeutischen Ansatz arbeiten und neben dem fördernden Angebot für die
Gäste eine besondere Begleitung und Unterstützung pflegender Angehöriger bieten. Ziel ist es, die Eigenständigkeit und das  selbstbestimmte Handeln der Gäste in einem geregelten Tagesablauf zu fördern und ihre individuellen Fähigkeiten zu unterstützen.
Der Tagespflege liegt konzeptionell ein integratives Modell zugrunde, d.h. Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen sind eingebunden. Das integrative Modell lebt in der Gruppendynamik davon, dass Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen auch unterschiedliche Ressourcen mit einbringen können.

Das Sommerfest der Mitarbeiter

Einladung zum Sommerfest

Einen schönen großen Garten und sommerliches Wetter, das sind die idealen Bedingungen, um ein Fest, wenn auch mit Abstand, feiern zu können. Und so hatte der Vorstand seine Mitarbeiter am Freitag Nachmittag geladen. Und um sich für alle Mühen, die die Coronazeit mit sich gebracht hat, zu bedanken, wurde von der Trattoria "Da Enza" ein wunderbares italienisches Büfett geboten.

"Da Enza" wird mit der Trattoria in unser neues Haus in der Kreillerstraße einziehen und so den Bewohnern die Möglichkeit bieten, sich dort verwöhnen zu lassen. Hier noch ein kleiner Eindruck vom Fest.

Fotos: Lajla Hogeweg

Kunst zeigt Gemeinschaft

Scheckübergabe durch Frau Hönes von der Stiftung Antenne Bayern

Wieder haben die Quartiersmanagerin Christine Thurner und die Kunsttherapeutin Claudia Probst in der Coronazeit eine Malaktion für das Quartier organisiert. Diesmal unter dem Motto: SommerBlütenTräume - "Geh aus mein Herz und suche Freud". Die Stiftung "ANTENNE BAYERN hilft" war hiervon so begeistert, dass sie beschlossen hat, das Projekt mit einer großzügigen Spende zu unterstützen. Die Geschäftsführerin Felicitas Hönes kam persönlich zur Scheckübergabe vorbei.

Ü75 Kreativ im Quartier

Im Quartier Mitterfeldstraße lebt eine besondere Bevölkerungsgruppe; hochbetagte, oft alleinlebende SeniorInnen. Hier findet man oftmals ausgedünnte Alltäglichkeiten vor: körperliche Einschränkung, Einsamkeit, Isolation und kein Internet! Alles noch mal intensiver durch die aktuelle Situation. Ein ressourcenorientiertes Kunstprojekt der Stiftung Kath. Familien- und Altenpflegewerk schafft Gemeinsamkeit und ermöglicht Teilhabe an Kunst und Kultur. Im Altersdurchschnitt von über 75 Jahren gestalten die Teilnehmenden  mit Farbe, Phantasie und Poesie jeweils eine Postkarte unter dem Motto „SommerBlütenTräume - "Geh aus mein Herz und suche Freud“. Die Kunsttherapeutin Claudia Probst leitet an, inspiriert und realisiert aus den Werken eine Gesamtkomposition, die als Postkarte reproduziert wird. Mit den im Quartier verteilten Karten können wiederum Kontakte geknüpft werden und Grüße verschickt werden.
Ein ressourcenorientierter Ansatz, wie er der Kulturgeragogik zugrunde liegt und das Leben im Quartier der Mitterfeldstraße schon vielfach bereichert hat. Die Kulturgeragogik (ein Zusammenschluss aus Pädagogik und Gerontologie) leitet zur Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur an, und leitet an, zu eigenem künstlerischem Schaffen zu kommen. Mit der Quartiersmanagerin Christine Thurner wird die Kulturgeragogik vielfältig umgesetzt und mit dem Kunstprojekt unter dem Motto „Kunst zeigt Gemeinschaft“ ganz praktisch realisiert. Die Idee hat die Stiftung „Antenne Bayern hilft“ so angesprochen, dass sie das Projekt durch eine großzügige Förderung unterstützt.
Unter Teilnahme der Seniorenbeirätin der Stadt München, Pasing-Obermenzing, Franziska Miroschnikoff und der Seniorenbeauftragten das BA Pasing, Frau Katrin Högn, der Kunsttherapeutin Claudia Probst, der Geschäftsführerin von Stiftung "ANTENNE BAYERN hilft“, Felicitas Hönes, wurde mit musikalischer Darbietung und kleinen Häppchen im Altenpflegezentrum des Kath. Familien- und Altenpflegewerks und Besuch der SeniorInnen die Schecküberreichung zum Anlass eines kleinen Events auf Distanz genommen. Gertrud Möhner, eine blinde Bewohnerin untermalte mit ihrer Mundharmonika „Geh aus mein Herz und suche Freud".

Fotos: Lajla Hogeweg

 

Corona Schutzmasken können auch ganz fröhlich aussehen

Auszubildende der Kraft-Stiftung haben Masken genäht

Auszubildende der Josef und Louise Kraft-Stiftung haben viele bunte Mundschutz-Masken für uns genäht. Wir werden sie an die Leute rund um die Mitterfeldstraße austeilen und freuen uns schon darauf, dem einen oder anderen lustigen und lebhaften Gesicht im Quartier zu begegnen. Einen herzlichen Dank an die guten Geister!

Die Josef und Luise Kraft-Stiftung setzt sich seit 30 Jahren für die Interessen älterer Menschen in der deutschen Gesellschaft ein. Dabei kooperiert die Stiftung mit verschiedensten Organisationen und Einrichtungen, die lösungsorientierte und ideenreiche Projekte initiieren, mit denen der Brückenschlag in die Gesellschaft gelingt.

Kunstgenuss für alle

Spektakel im Quartier

Im Quartier Mitterfeldstraße tut sich trotz Corona viel. Noch vor Pfingsten organisierte die Quartiersmanagerin Christine Thurner unterstützt von Regsam einen bunten Kulturnachmittag auf den Wiesen und Wegen rund um die Mitterfeldstraße. Dazu kam die Künstlergruppe foolpool mit Stelzendarbietungen und es sang Tenor Luciano Saraceni Opernarien für einen rundum gelungenen Open-Air-Kunstgenuss.

„Schätze heben!“

Im Juni möchten Thurner und Initiatorin Brigitte Ebert gemeinsame Spaziergänge durchs Quartier organisieren. Ohne Voranmeldung werden jeden Mittwoch und jeden Freitag ab 10.30 Uhr kleine Rundgänge angeboten. „Das ist ein schönes Angebot und ich hoffe auf viele Neugierige. Hier geht es wirklich um ganz wenig, um in Schwung zu kommen: Schuhe an und Türe auf. Ganz einfach.“
Der Corona-Anfang im März war allerdings alles andere als einfach gewesen. „Die Leute waren gleich sehr isoliert und wir kamen auch nach den ersten Lockerungen bei Weitem nicht an alle heran“, so Thurner. Mit vielen Ideen, ausdauernden Kontaktangeboten und sogar mit Spotify habe sie am Schluss dennoch sehr viele erreicht. „Es ist mein erklärtes Ziel, gegen Vereinsamung und gegen Isolation vorzugehen“, erklärte sie. „Dies verfolge ich seit meinem Start hier im letzten September. Jetzt haben wir natürlich eine besonders herausfordernde Zeit. Aber es ist machbar.“

Wunsch nach Begegnungsraum bleibt

Die Hauptforderung des Mitterfeld-Quartiers, ein eigener Begegnungsraum, steht übrigens nach wie vor im Raum. „Es ist eine große Herausforderung, Begegnungen zu schaffen ohne einen Raum dafür zu haben. Und die Frage ist: wie gelingt uns das?“ In Kunsttherapeutin Claudia Probst hat Thurner eine Mitstreiterin gefunden, die Open-Air-Gestaltung und Open-Air-Kreativität an verschiedenen Orten im Quartier für die Bewohner in der nächsten Zeit plant und damit die Arbeit des Montagscafés fortsetzt.
Und schon vor Corona habe Thurner begonnen, mit so vielen Bewohnern wie möglich zu reden. „Ich möchte dies fortsetzen. Die Leute hier haben so viele Erfahrungen gemacht und können so unterschiedliche Lebensgeschichten erzählen – das möchte ich wertschätzen und Teil unserer Arbeit werden lassen. Da sind noch viele Schätze zu heben!“

Wochenanzeiger vom 08.06.2020, Ulrike Seiffert - Fotos: Lajla Hogeweg

 

"von oben" im Quartier - Der Pfingstgottesdienst

Pfingstgottesdienst

In der herrlich mit Pfingstrosen, frischem Birkengrün und weißen Blütenästen geschmückten Hauskapelle der Stiftung Kath. Familien- und Altenpflegewerk begrüßte Pfarrer Mahr eine Schar an Leuten. Wohl über 1500 Lebensjahre an Erfahrung waren gekommen.

Frau Amthor begleitete an der Orgel und Frau Wabnitz empfing die Gäste am Eingang. Und so war es leicht sich die Türen zum Herzen öffnen zu lassen.

Im Anschluß an den Gottesdienst spielte das sympathische Musikerpaar Antonia Simm und Gergely Lukács. Von der Empore herab erklang mit Trompete, Melodica und Glockenspiel die "Ode an die Freude".

Beschwingt ging es weiter und beschwingt dann nach Hause.

Die Ohren wurden durchgepustet und man konnte spüren, wie die Musik noch lange im Herzen nachklang.

Schmetterlinge – Herzenswünschen Flügel verleihen

Kunst im Montagscafé

Kunstprojekt des Montagscafés der Stiftung katholisches Familien- und Altenpflegewerk. Mit unserem Kunstprojekt gelingt es, Begegnung ohne Begegnung möglich zu machen und ein Gemeinschaftskunstwerk zu schaffen, in dem sich jeder Teilnehmende künstlerisch einbringen kann, zugleich in Kontakt mit der Gemeinschaft tritt und diese für sich und alle sichtbar macht.

Entstanden ist die Gemeinschaftscollage "Schmetterlinge - Herzenswünsche Flügel verleihen".

Ausgelöst durch die Coronakrise war den Gästen unseres Montagscafés ein Besuch nicht mehr möglich. Jede/r gestaltete seine Projektkarte frei nach eigenen Vorstellungen und formulierte seine Wünsche und Grüße an die Gemeinschaft. Aus jedem Werk ist ein kleines Detail in die Collage eingefügt.


Kunst zeigt Gemeinschaft.

Maiandacht in besonderen Zeiten

Maiandacht in der Stiftung

In Corona-Zeiten ist alles ein bisschen anders. In der Kapelle fand eine feierliche Maiandacht mit Pfarrer Gregor Mahr im Sinne von "Tradition trifft Moderne" statt. Nachdem es aus Hygienegründen nicht zulässig ist, in der Andacht zu singen, konnten sich die Teilnehmer auf "Spotify" Marienlieder aussuchen.

Das Rennen machte:
1.  Segne Du Maria.
2.  Maria breit den Mantel aus. 
3.  Meerstern, ich dich grüße.

18 Besucher*innen, aufgeteilt in zwei Andachten nahmen, unter Berücksichtigung der Corona-Regeln, an der Andacht teil. Bewohner*innen aus dem Quartier, aber auch aus den verschiedenen Bereichen der Stiftung trafen sich in der hauseigenen Kapelle.

Gemeinsam Beten, Kraft schöpfen, innehalten und wiedermal auf eine Litanei antworten; keine Berührungsangst zwischen
Tradition und Moderne.

Und erkennbar wurde auch in diesen Momenten, dass der kürzeste Weg zwischen 2 Menschen, auch ohne Kontakt, ein Lächeln bleibt, das aus den Augen spricht/springt.

Frau Christine Thurner, unsere Quartiertiersmanagerin, hat die Andachten umsichtig und liebevoll organisiert. Vielen Dank hierfür.


Im Mai finden noch zwei weitere Möglichkeiten statt, an Gottesdiensten in der Kapelle teilzunehmen:

Montag 18. Mai 2020 Messe „Vor Christi Himmelfahrt“
14.00 Uhr und 15.00 Uhr

Pfingstmontag 01. Juni 2020 festlicher Pfingstgottesdienst
10.30 Uhr

Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir Sie, sich bei Frau Christine Thurner im Quartiersbüro unter der Tel.: 5 8091-26 anzumelden.

 

#mingahoitzam

mingahoitzam

Unter dem Motto "Kochen für Helden" ist das Stiftungs-Personal schon dreimal von Sterneköchen auf das Feinste verwöhnt worden. Die Leute vom neuen Sternerestaurant Mural, vom Xaver's und von der Frank Weinbar sowie dem vegetarischen Restaurant Tian taten sich zusammen und Silja Schrank-Steinberg vom Hofbräukeller stellte die dortige Großküche zur Verfügung.

Das Essen wurde geliefert und es war auch immer für die Vegetarier etwas dabei.

Beim ersten Essen gab es Rinderfilet, rote Beete, Ziegenkäse in Spätzle oder die vegetarische Variation ohne Rindfleisch. Das nächste mal wurden wir mit einer köstlichen Rindsgulasch- bzw. einer Süßkartoffensuppe überrascht und als drittens kamen wahlweise Kasspatzen oder Milchreis mit Apfelmus auf den Tisch.

Das Essen oben im Festsaal, jede/jeder mit einem Abstand von 2 m einzeln an einem Tisch war zunächst etwas  gewöhnungsbedürftig, aber wir haben uns trotzdem riesig gefreut, so verwöhnt zu werden. Und es war ein völlig neues Gemeinschaftserlebnis.


Vielen Dank ihr "Küchenhelden".

Foto: Süddeutsche Zeitung