Gespräch bei Ministerin

Zum Gespräch traffen sich (stehend von links) MdL Reserl Sem, Ministerin Melanie Huml und Christiane Ammer-Wabnitz (Stiftung Kath. Familien- und Altenpflegewerk) sowie (stizend von links) Maria Lex-Fischer und Monika Heiß (beide von Familienpflegewerk

Familienpflegewerk trägt Melanie Huml Wunsch vor

Pfarrkirchen. MdL Reserl Sem hat ein Gespräch mit Monika Heiß, Vorsitzende des Familienpflegewerks des Bayerischen Landesverbandes des Katholischen Deutschen Frauenbundes, bei Melanie Huml, Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, organisiert.

Dabei ging es unter anderem um den Begriff „Haushaltshilfe“. Dieser werte die Qualifikation ab und das wirke sich negativ auf die Leistungsabrechnung der Krankenkassen aus. „Fachkraft für Hauswirtschaft und Familienpflege“ hört sich ganz anders an“, so Sem. „Mit dem Begriff Haushaltshilfe wird die Fachkraft in der Praxis auf das Level einer ungelernten Kraft gestellt“, gab Heiß zu bedenken. „Wir plädieren für eine adäquate Vergütung, die für eine staatlich anerkannte Fachkraft für Hauswirtschaft oder Familienpflege notwendig ist“. Um die benötigten Fachkräfte auch zu gewinnen, müsse die Ausbildung für Familienpflege attraktiver gestaltet werden, so Heiß weiter. Der Zulauf sei in den letzten Jahren stark gesunken. „Dass sich so wenige dafür entscheiden, liegt oft an den Verdienstmöglichkeiten und auch daran, dass die jungen Leute für die Ausbildung Geld in die Hand nehmen müssen“.

Das Missverhältnis zwischen Bedarf und Ausbildungszahl wird versucht durch fachähnliche Berufsgruppen (Heilerziehungspfleger, Erzieher) zu entschärfen. Da diese nicht in den Förderrichtlinien des Staatsministeriums enthalten sind, entsteht aber eine Deckungslücke. Sem unterstütze die Forderung, die bestehende Förderrichtlinie auch nach 2018 aufrecht zu erhalten und verwandte Berufsgruppen als Fachkräfte in der Förderung anzuerkennen. Von Ministeriin Huml war die Zusicherung zu erhalten, dass die Förderung auch nach 2018 erhalten bleibt.

Zum Gespräch trafen sich (stehend von links) MdL Reserl Sem, Ministerin Melanie Huml und Christiane Ammer-Wabnitz (Stiftung Kath. Familien- und Altenpflegewerk) sowie (sitzend von links) Maria Lex-Fischer und Monika Heiß (beide vom Familienpflegewerk)