Die generalistische Pflegeausbildung

Leider können wir für das kommende Schuljahr keine freien Plätze mehr anbieten!

Gerne können Sie sich im Herbst für das Schuljahr 2021 bewerben. Ab Dezember 2020 werden wir dafür wieder Bewerbungsgespräche führen.

Die etwas andere Abschlussprüfung

Aufgrund der Corona-Pandemie fand die diesjährige praktische Abschlussprüfung für 51 Schüler*innen im Demoraum der Schule statt.

Verschiedene Pflegesituationen wurden an der Pflegepuppe Frau Blume bzw. Herr Otto simuliert und die Schüler*innen leisteten dementsprechend ihren Pflegeeinsatz.

Prüfung unter Corona

Prüfung an der Pflegepuppe

Pflegepuppe, die die Schüler Herr Otto genannt haben

Wir pflegen Lebensfreude!

Gerade jetzt, in dieser bewegten Zeit, wird den meisten erst bewusst, wie wichtig der Pflegeberuf für uns alle ist!

An unserer Berufsfachschule für Pflege bieten wir diese hochprofessionelle Ausbildung an.

Die drei Pflegeberufe „Altenpflege“, Gesundheits- und Krankenpflege“ sowie „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“ werden dabei zu einem völlig neuen Berufsbild zusammengeführt.

Alle Interessenten im Bereich der Akut- und Langzeitpflege können sich ab sofort für die Ausbildung zum Pflegefachmann/ -frau bewerben. Im persönlichen Bewerbungsgespräch erhalten Sie nähere Informationen zu den Modalitäten der Ausbildung.

Berufsfachschule für Pflege

Familienpfleger*in - ein Beruf mit vielen Facetten

In Familien mit kleinen Kindern geht es oft turbulent zu. Jeden Tag gibt es viele Aufgaben zu erledigen, wie zum Beispiel die Säuglingspflege, die Erziehung und Betreuung der (Geschwister-)Kinder, aber auch die Pflege kranker oder behinderter Familienmitglieder.

Dazu kommt noch die Planung der Tagesabläufe und, nicht zuletzt, die Organisation und Führung des Haushalts. Aber was passiert, wenn der überwiegend haushaltsführende Elternteil plötzlich für einen längeren Zeitraum ausfällt?

 

Es kann viele Gründe geben, warum Familien plötzlich Hilfe benötigen.

Familienpflege

Ein Unfall oder eine schwere Erkrankung von Mutter oder Vater, eine Kur oder ein Klinikaufenthalt; Komplikationen in der Schwangerschaft, eine Wochenbettdepression, andere akute Belastungssituationen:

Nicht jede Familie kann im Notfall mit der Hilfe von Oma und Opa, Verwandten oder Freunden rechnen, weil diese selbst Familie haben, berufstätig sind oder weil sie zu weit weg wohnen.

Hier kommt die Familienpfleger*in zum Einsatz. Sie ist eine professionelle Fachkraft, die dafür sorgt, dass auch unter außerordentlichen Umständen das familiäre Zusammenleben aufrecht erhalten werden kann.

An unserer Fachschule für Familienpflege werden in einer zweijährigen Ausbildung staatlich anerkannte Familienpflegerinnen / staatlich anerkannte Familienpfleger ausgebildet. 

Das Bewerbungsverfahren läuft – bewerben Sie sich jetzt!

Tel.: 089 5 80 91-53 oder 089 5 80 91-51 oder
E-Mail: schulen@familien-altenpflege de


>>> Und dieses Video gibt Ihnen zusätzliche Eindrücke über den Beruf der/des staatlich anerkannten Familienpfleger*in <<<
 

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Covid-19 / Was heißt das für uns?

Unsere Schule hat wieder für die Abschlussklassen geöffnet! Aufgrund der derzeitigen Hygienebestimmungen erhalten die anderen Klassen aktuell nur Online-Unterricht. Sobald hier Änderungen möglich sind, werden die Schüler*innen sofort per Mail informiert.

Anita Götzer und Barbara Antoniadis
Schulleitung

Hilfsangebote in Krisen

Übersicht über innerschulische und außerschulische Hilfsangebote bei Depression und Angststörungen

Ansprechpartner*innen in der Schule:

Jede Lehrperson des Vertrauens
z.B. Klassenlehrer *in, Schulleitungen

Verbindungslehrerinnen
Frau von Specht
specht@familien-altenpflege.de
Frau Roth
Tel.: 089 58091-54
roth@familien-altenpflege.de  

Terminabsprache per Mail, telefonisch oder persönlich

 Adressen für außerschulische Beratungsstellen finden Sie hier:

Hilfsangebote bei Depression und Angststörungen

 

 

 

Was wird aus der Altenpflege im Zuge der Reform der Pflegeberufe

Ab 01.09.2020 wird die Berufsfachschule für Altenpflege Berufsfachschule für Pflege heißen.

Weitere Informationen finden Sie  hier

Mein erster Eindruck

Die Altenpflegeklasse A 23 beschäftigt sich zu Beginn der neuen Ausbildung im Fach Grundlagen der Pflege mit dem Thema Wahrnehmung. Dabei setzen sie sich unter anderem mit Wahrnehmungstendenzen auseinander wie z.B. dem Ersten Eindruck. In der von Frau Antoniadis angeleiteten Übung teilen sich die Schüler auf dem Rücken ihren individuellen Ersten Eindruck voneinander mit, den sie im Lauf der ersten Schulwoche generiert haben. Ob sich dieser Erste Eindruck verändern wird, wird ein spannendes Reflexions- und Beobachtungsexperiment.

Wie sieht der Mensch von innen aus?

Die Altenpflegeklasse A 24, die erst seit ein paar Tagen an der Schule ist, macht Heute, unter der Anleitung von Frau von Specht eine Entdeckungstour durch den Anschauungs-Torso des Menschen. Rippenbögen, Organe, Gefäße etc. werden einzeln entnommen und wieder an die richtige Stelle plaziert. Dabei erklären auch einige der Schüler die verschiedenen Funktionen. Es ist eine spannende Exkursion.

Lernortkooperation

 

Die Lernortkooperation zwischen der Berufsfachschule der Stiftung Katholisches Familien- und Altenpflegewerk und dem Alfons-Hoffmann-Haus der Münchenstift.

 

Die Bewohnerin, Frau Sutterer (Name geändert), reibt sich, die vom Schnee kalten Hände, atmet tief durch und betrachtet zufrieden, den vor ihr stehenden Schneemann.
Zum Abschluss legt sie ihm einen Wollschal um den Hals und steckt ihm die Karotte als Nase wohlplaziert ins Gesicht und lacht dabei. Das alles geht ganz wunderbar vom Rollstuhl aus. Jetzt ist er fertig und die am Fenster zuschauende Nachbarin ist sichtlich begeistert. Als von der gegenüberliegenden Hofseite noch Schneebälle fliegen, ist der Spaß perfekt.

 

(Hintergrund ist eine Projektarbeit einer Auszubildendengruppe aus dem Alfons-Hoffmann-Haus. Frau S. gesundheitliche und persönliche Situation wurde analysiert, daraus Ziele formuliert und Maßnahmen geplant.)

 

Lernortkooperation

In der Pflegeausbildung schafft der Theorie-Praxis-Transfer häufig Probleme. Das theoretische Wissen kann von den Auszubildenden auf Nachfrage abgerufen werden, jedoch trotz hoher Relevanz nicht auf praktische Situationen übertragen und gezielt eingesetzt werden. Ziel muss es sein, das Wissen zu vernetzen. Gut gelingen kann dies, wenn die Lernenden mit komplexen realitätsnahen Problemen konfrontiert werden, um den Erwerb anwendbaren Wissens zu fördern. So entsteht eine Handlungskompetenz und Sicherheit in der Pflege. Aufgrund der steigenden Anforderungen und der erwarteten Kompetenzen an die Pflegenden besteht bereits in der Pflegeausbildung ein dringender Handlungsbedarf.
Insbesondere in der Pflegeausbildung kann der Grundstein zur Qualitätsentwicklung und -sicherung in der Pflege gelegt werden.    
Das Team der Berufsfachschule der Stiftung Katholisches Familien- und Altenpflegewerk hat sich deshalb entschieden zu handeln. Im Kooperationshaus Alfons-Hoffmann der Münchenstift erhalten nun alle Auszubildenden der Stiftung eine besondere Ausbildung.
Das von der Stiftung Katholisches Familien- und Altenpflegewerk ins Leben gerufene Projekt soll eine stärkere Verknüpfung zwischen Praxis und Theorie schaffen.    
Durch die enge Zusammenarbeit und den regelmäßigen inhaltlichen Austausch zwischen den Beteiligten der Stiftung und des Alfons-Hoffmann-Hauses können klare Strukturen und eine optimale Betreuung für die Auszubildenden geschaffen werden.
Durch zusätzliche praktische Anleitungen des Projektteams, beispielsweise in Form von begleiteten Pflegevisiten und Fallbesprechungen sollen die Schüler und Schülerinnen das Erlernte aus der Schule direkt in der Praxis beobachten, mit einer hohen Fachlichkeit umsetzen und reflektieren können. Es finden Projekttage im Alfons-Hoffmann-Haus statt, an denen mit Hilfe eines fachdidaktischen Modells zunächst der aktuelle Wissenstand der Auszubildenden überprüft und aktualisiert wird. Im Anschluss wird das Fachwissen kritisch auf reale Situationen und ausgewählte BewohnerInnen mit ihren Problemen und Ressourcen angewendet. Die kritische Auseinandersetzung mit lernzielorientierten Themen und die Betrachtung komplexer Situationen unter Berücksichtigung verschiedener Zielebenen sollen den Auszubildenden demonstrieren, wie anspruchsvoll und attraktiv das Arbeitsfeld der Langzeitpflege tatsächlich ist.
Wir freuen uns auf weitere Schneemänner, aber erst im nächsten Winter. Jetzt startet das Projektteam zunächst mit tollen Ideen und  spannenden Aktionen in den Frühling.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne unter folgender Email-Adresse zur Verfügung: machl@familien-altenpflege.de oder michaela.mauerer@muenchenstift.de.

Verena Machl
Michaela Mauerer
Doris Memmel
Dr. Ralf Twenhöfel  

 

Biografiearbeit in der Klasse A 19

Wir, der Kurs der A19, haben verschiedene Methoden erarbeitet, wie man eine Biografie gestalten kann.

Zu allererst muss man sich fragen, was möchte ich wissen? Wieso mache ich überhaupt eine Biografiearbeit? Was soll mir das bringen?

Eine gute Biografie Ausarbeitung ist die halbe Miete. Denn um den richtigen Umgang mit seinen Bewohnern zu haben, muss man erstmal nachvollziehen können, wieso in verschiedenen Situationen reagiert wird, wie manche Bewohner eben reagieren.

Für uns Pfleger/-innen ist diese Biografiearbeit der Weg, eine Vertrauensbasis zu schaffen und jedes individuelle Bedürfnis orientiert zu versorgen.

Biografiearbeit Klasse A 19

 

Jeder setzt seine Prioritäten anders und findet seine eigenen Wege, etwas über den Bewohner zu erfahren. Am Ende aber haben wir alle dasselbe Ziel!!

DER BEWOHNER SOLL SICH WOHLFÜHLEN

Jeder der in der Pflege arbeitet, sollte sich bewusst sein, dass nicht jeder Tag gleich ist und vor allem das jeder individuell seine eigene prägende Geschichte durchlebt hat.

Wir sind dafür verantwortlich, dass die Bedürfnisse und Wünsche auf Grund der persönlichen Erlebnisse respektiert werden und auch danach gehandelt wird.

Eine vertrauensvolle Bindung erreicht man nur, wenn man auch weiß wie man mit den unterschiedlichen Situationen umgeht. Mit Geduld und Verständnis kommt man auf kurz oder lang immer ans Ziel.

So kann man für sich selbst, aber in aller erster Linie für den Bewohner den Alltag erleichtern und das ist ja auch das Ziel unserer Arbeit in der Pflege. Ein gemeinsames Zusammenleben und miteinander arbeiten und einen gemeinsamen Alltag schaffen, in dem man so zusammen auch mal schlechte Phasen durchlebt und zusammenhält. Es verstärken sich die Bindungen und so bekommt man Stück für Stück von den Bewohnern immer mehr Nähe und auch das Vertrauen, das für eine gute Versorgung notwendig ist.

Uns ist in der Klasse bewusst geworden, wieso Biografiearbeit so wichtig ist und sie hat uns viele Einblicke gegeben. Sie hat die Beziehung zu unseren ausgewählten Bewohnern, die wir vorgestellt haben, gestärkt. Wir sehen Dinge nun anders und können vieles anders umsetzen. Und dies erleichtert auch ein Stück weit unsere Arbeit.

Wir, die Klasse A 19, sind an dieser Aufgabe gewachsen und auch fachlich besser geworden. Wir haben zwar viele positive und auch negative Erfahrungen gemacht, aber für jeden von uns hat es nur einen weiteren Einblick gegeben wie vielseitig und interessant unser Beruf doch ist. Wir junge Leute können von den Menschen, die schon vieles erlebt haben, noch einiges lernen.

Biografiearbeit der Klasse A 18

Auch in Klasse A 18 haben sich die Schüler mit den Biografien ihrer Bewohner beschäftigt. Es ist einfach erstaunlich, was man über den, in der Regel, schon alten Menschen alles erfahren kann und wie es einem im Umgang mit ihm behilflich sein kann. Auch manche Verhaltensweisen kann man oft besser verstehen. Die Lehrerin Frau Reiter hat das Projekt begleitet.

Klasse A 18 mit Frau Reiter

Ein Beruf für Leute mit Herzblut

Zusammen kochen

Familienpflegerinnen müssen für schwierige Einsätze gerüstet sein

Verhindern, dass alles zusammenbricht – darin sind sie Expertinnen. Familienpflegerinnen springen ein, wenn die Mutter ausfällt. Zwei Jahre dauert die Ausbildung, die auch für Quereinsteigerinnen nach der Familienphase interessant ist. Denn Nachwuchs ist rar. 

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... und Sie suchen noch einen Platz für die praktische Ausbildung? Unsere Ambulanten Pflegedienste in Laim-Pasing, Schwabing-Bogenhausen und Grünwald freuen sich auf Ihre Bewerbung. Führerschein ist erwünscht, aber nicht Voraussetzung.

Hier finden Sie die Adressen und Telefonnummern unserer Ambulanten Dienste:

Ethiktage in Dinkelscherben

Arbeiten zwischen Ethos und Realität.

Die Betroffenheit über die Diskrepanz zwischen eigenem Ethos und der Realität, die die Auszubildenden immer wieder in der Praxis erleben, findet hier im Jugendhaus Reischenau einen unverzweckten Freiraum.

Die Abgeschiedenheit und Ruhe des Selbstversorgerhauses ermöglicht es den Klassen des ersten Ausbildungsjahres, eigenen Fragen nachzugehen, sich in Selbst- und Mitverantwortung zu üben und Solidarität zu entwickeln.

Die SchülerInnen werden zur eigenen Urteilsbildung, zur Selbstreflexion und zum Diskurs ermutigt und angeleitet. Sie beginnen eine ethisch reflektierte, professionelle Grundhaltung zu entwickeln.

Ethiktage

Was ist der Mensch?
Gedanken...

 

Qualität lohnt sich.

Die Hanseatische Zertifizierungsagentur GmbH  hat dieses Jahr wieder an unseren Schulen geprüft, ob die Zertifizierung gerechtfertigt ist.

Auf das Ergebnis können wir stolz sein!

Lesen Sie den Auszug aus dem Auditbericht:

Auszug aus dem Auditbericht

 

Aktiv in Kleingruppen

Im Fach Altenpflege-Praxis hat der Kurs A16, im ersten Lehrjahr, die Versorgung einer PEG (perkutane endoskopische Gastrostomie) geübt. Ein PEG ist ein endoskopisch angelegter künstlicher Zugang von außen durch eine Sonde in den Magen.

Gemeinsam wurde zunächst ein Lehrfilm zum Legen der Sonde angesehen, um verschiedene Produkte anhand von Demomaterial kennenzulernen. Dann wurde an Modellen gezeigt, wie ein Verbandswechsel durchzuführen ist. Außerdem gab es Informationstexte zum Vertiefen des theoretischen Wissens.

Nach diesem „Input“ konnten die Lernenden in kleinen Gruppen an verschiedenen Stationen erste Versuche machen. Engagiert und interessiert ging die Klasse ans Werk und hatten auch viel Spaß beim Ausprobieren.

 

Versorgung einer PEG