Schuljahr 2019/2020 - Bewerben Sie sich jetzt!

Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Altenpfleger/-in:

Beginn:    01.09.2019
Ende Bewerbungsfrist:    30.06.2019

 

Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Pflegefachhelfer/-in:

Beginn:    11.09.2019
Ende Bewerbungsfrist:    31.07.2019

Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Familienpfleger/-in:

Beginn:    01.10.2019
Ende Bewerbungsfrist:    31.08.2019

Lernortkooperation

 

Die Lernortkooperation zwischen der Berufsfachschule der Stiftung Katholisches Familien- und Altenpflegewerk und dem Alfons-Hoffmann-Haus der Münchenstift.

 

Die Bewohnerin, Frau Sutterer (Name geändert), reibt sich, die vom Schnee kalten Hände, atmet tief durch und betrachtet zufrieden, den vor ihr stehenden Schneemann.
Zum Abschluss legt sie ihm einen Wollschal um den Hals und steckt ihm die Karotte als Nase wohlplaziert ins Gesicht und lacht dabei. Das alles geht ganz wunderbar vom Rollstuhl aus. Jetzt ist er fertig und die am Fenster zuschauende Nachbarin ist sichtlich begeistert. Als von der gegenüberliegenden Hofseite noch Schneebälle fliegen, ist der Spaß perfekt.

 

(Hintergrund ist eine Projektarbeit einer Auszubildendengruppe aus dem Alfons-Hoffmann-Haus. Frau S. gesundheitliche und persönliche Situation wurde analysiert, daraus Ziele formuliert und Maßnahmen geplant.)

 

Lernortkooperation

In der Pflegeausbildung schafft der Theorie-Praxis-Transfer häufig Probleme. Das theoretische Wissen kann von den Auszubildenden auf Nachfrage abgerufen werden, jedoch trotz hoher Relevanz nicht auf praktische Situationen übertragen und gezielt eingesetzt werden. Ziel muss es sein, das Wissen zu vernetzen. Gut gelingen kann dies, wenn die Lernenden mit komplexen realitätsnahen Problemen konfrontiert werden, um den Erwerb anwendbaren Wissens zu fördern. So entsteht eine Handlungskompetenz und Sicherheit in der Pflege. Aufgrund der steigenden Anforderungen und der erwarteten Kompetenzen an die Pflegenden besteht bereits in der Pflegeausbildung ein dringender Handlungsbedarf.
Insbesondere in der Pflegeausbildung kann der Grundstein zur Qualitätsentwicklung und -sicherung in der Pflege gelegt werden.    
Das Team der Berufsfachschule der Stiftung Katholisches Familien- und Altenpflegewerk hat sich deshalb entschieden zu handeln. Im Kooperationshaus Alfons-Hoffmann der Münchenstift erhalten nun alle Auszubildenden der Stiftung eine besondere Ausbildung.
Das von der Stiftung Katholisches Familien- und Altenpflegewerk ins Leben gerufene Projekt soll eine stärkere Verknüpfung zwischen Praxis und Theorie schaffen.    
Durch die enge Zusammenarbeit und den regelmäßigen inhaltlichen Austausch zwischen den Beteiligten der Stiftung und des Alfons-Hoffmann-Hauses können klare Strukturen und eine optimale Betreuung für die Auszubildenden geschaffen werden.
Durch zusätzliche praktische Anleitungen des Projektteams, beispielsweise in Form von begleiteten Pflegevisiten und Fallbesprechungen sollen die Schüler und Schülerinnen das Erlernte aus der Schule direkt in der Praxis beobachten, mit einer hohen Fachlichkeit umsetzen und reflektieren können. Es finden Projekttage im Alfons-Hoffmann-Haus statt, an denen mit Hilfe eines fachdidaktischen Modells zunächst der aktuelle Wissenstand der Auszubildenden überprüft und aktualisiert wird. Im Anschluss wird das Fachwissen kritisch auf reale Situationen und ausgewählte BewohnerInnen mit ihren Problemen und Ressourcen angewendet. Die kritische Auseinandersetzung mit lernzielorientierten Themen und die Betrachtung komplexer Situationen unter Berücksichtigung verschiedener Zielebenen sollen den Auszubildenden demonstrieren, wie anspruchsvoll und attraktiv das Arbeitsfeld der Langzeitpflege tatsächlich ist.
Wir freuen uns auf weitere Schneemänner, aber erst im nächsten Winter. Jetzt startet das Projektteam zunächst mit tollen Ideen und  spannenden Aktionen in den Frühling.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne unter folgender Email-Adresse zur Verfügung: machl@familien-altenpflege.de oder michaela.mauerer@muenchenstift.de.

Verena Machl
Michaela Mauerer
Doris Memmel
Dr. Ralf Twenhöfel  

 

Biografiearbeit in der Klasse A 19

Wir, der Kurs der A19, haben verschiedene Methoden erarbeitet, wie man eine Biografie gestalten kann.

Zu allererst muss man sich fragen, was möchte ich wissen? Wieso mache ich überhaupt eine Biografiearbeit? Was soll mir das bringen?

Eine gute Biografie Ausarbeitung ist die halbe Miete. Denn um den richtigen Umgang mit seinen Bewohnern zu haben, muss man erstmal nachvollziehen können, wieso in verschiedenen Situationen reagiert wird, wie manche Bewohner eben reagieren.

Für uns Pfleger/-innen ist diese Biografiearbeit der Weg, eine Vertrauensbasis zu schaffen und jedes individuelle Bedürfnis orientiert zu versorgen.

Biografiearbeit Klasse A 19

 

Jeder setzt seine Prioritäten anders und findet seine eigenen Wege, etwas über den Bewohner zu erfahren. Am Ende aber haben wir alle dasselbe Ziel!!

DER BEWOHNER SOLL SICH WOHLFÜHLEN

Jeder der in der Pflege arbeitet, sollte sich bewusst sein, dass nicht jeder Tag gleich ist und vor allem das jeder individuell seine eigene prägende Geschichte durchlebt hat.

Wir sind dafür verantwortlich, dass die Bedürfnisse und Wünsche auf Grund der persönlichen Erlebnisse respektiert werden und auch danach gehandelt wird.

Eine vertrauensvolle Bindung erreicht man nur, wenn man auch weiß wie man mit den unterschiedlichen Situationen umgeht. Mit Geduld und Verständnis kommt man auf kurz oder lang immer ans Ziel.

So kann man für sich selbst, aber in aller erster Linie für den Bewohner den Alltag erleichtern und das ist ja auch das Ziel unserer Arbeit in der Pflege. Ein gemeinsames Zusammenleben und miteinander arbeiten und einen gemeinsamen Alltag schaffen, in dem man so zusammen auch mal schlechte Phasen durchlebt und zusammenhält. Es verstärken sich die Bindungen und so bekommt man Stück für Stück von den Bewohnern immer mehr Nähe und auch das Vertrauen, das für eine gute Versorgung notwendig ist.

Uns ist in der Klasse bewusst geworden, wieso Biografiearbeit so wichtig ist und sie hat uns viele Einblicke gegeben. Sie hat die Beziehung zu unseren ausgewählten Bewohnern, die wir vorgestellt haben, gestärkt. Wir sehen Dinge nun anders und können vieles anders umsetzen. Und dies erleichtert auch ein Stück weit unsere Arbeit.

Wir, die Klasse A 19, sind an dieser Aufgabe gewachsen und auch fachlich besser geworden. Wir haben zwar viele positive und auch negative Erfahrungen gemacht, aber für jeden von uns hat es nur einen weiteren Einblick gegeben wie vielseitig und interessant unser Beruf doch ist. Wir junge Leute können von den Menschen, die schon vieles erlebt haben, noch einiges lernen.

Biografiearbeit der Klasse A 18

Auch in Klasse A 18 haben sich die Schüler mit den Biografien ihrer Bewohner beschäftigt. Es ist einfach erstaunlich, was man über den, in der Regel, schon alten Menschen alles erfahren kann und wie es einem im Umgang mit ihm behilflich sein kann. Auch manche Verhaltensweisen kann man oft besser verstehen. Die Lehrerin Frau Reiter hat das Projekt begleitet.

Klasse A 18 mit Frau Reiter

Ein Beruf für Leute mit Herzblut

Zusammen kochen

Familienpflegerinnen müssen für schwierige Einsätze gerüstet sein

Verhindern, dass alles zusammenbricht – darin sind sie Expertinnen. Familienpflegerinnen springen ein, wenn die Mutter ausfällt. Zwei Jahre dauert die Ausbildung, die auch für Quereinsteigerinnen nach der Familienphase interessant ist. Denn Nachwuchs ist rar. 

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... und Sie suchen noch einen Platz für die praktische Ausbildung? Unsere Ambulanten Pflegedienste in Laim-Pasing, Schwabing-Bogenhausen und Grünwald freuen sich auf Ihre Bewerbung. Führerschein ist erwünscht, aber nicht Voraussetzung.

Hier finden Sie die Adressen und Telefonnummern unserer Ambulanten Dienste:

Ethiktage in Dinkelscherben

Arbeiten zwischen Ethos und Realität.

Die Betroffenheit über die Diskrepanz zwischen eigenem Ethos und der Realität, die die Auszubildenden immer wieder in der Praxis erleben, findet hier im Jugendhaus Reischenau einen unverzweckten Freiraum.

Die Abgeschiedenheit und Ruhe des Selbstversorgerhauses ermöglicht es den Klassen des ersten Ausbildungsjahres, eigenen Fragen nachzugehen, sich in Selbst- und Mitverantwortung zu üben und Solidarität zu entwickeln.

Die SchülerInnen werden zur eigenen Urteilsbildung, zur Selbstreflexion und zum Diskurs ermutigt und angeleitet. Sie beginnen eine ethisch reflektierte, professionelle Grundhaltung zu entwickeln.

Ethiktage

Was ist der Mensch?
Gedanken...

 

Qualität lohnt sich.

Die Hanseatische Zertifizierungsagentur GmbH  hat dieses Jahr wieder an unseren Schulen geprüft, ob die Zertifizierung gerechtfertigt ist.

Auf das Ergebnis können wir stolz sein!

Lesen Sie den Auszug aus dem Auditbericht:

Auszug aus dem Auditbericht

 

Besuch auf der Altenpflegemesse in Nürnberg 2017

 

Kurzartikel zur Altenpflegemesse in Nürnberg 2017

Verfasst von: Frau Guja, Frau Rematore und Herrn Selzer

 

 

Unsere Mitschüler haben am 27.04.2017 die Altenpflegemesse in Nürnberg besucht und haben uns im letzten Unterricht bereits einige ihrer Erkenntnisse und Neuentdeckungen sowie Ihre Erfahrungen präsentiert. Mit  ein paar unserer Mitschüler haben wir uns noch einmal im Rahmen von Kurzinterviews ausgetauscht.

 

 

 

Besuch am Messestand

Was am meisten als positiv über die Messe genannt wurde war, dass man fast alles selber ausprobieren durfte. Das machte die Messe interaktiv und man bekam ein Gefühl für die jeweiligen vorgestellten Produkte, wie zum Beispiel ein  Bett, welches beruhigend auf einen wirkt, wenn man selbst darin liegt, oder kleine Bällchen zur Kontrakturen-prophylaxe in den Händen. Was außerdem sehr gut ankam war, dass viele Vorträge gehalten wurden und die vorgestellten Sachen insgesamt sehr gut und interessant vorgestellt wurden. Es wurde nicht einfach nur stur ein Text vorgetragen, sondern die Menschen von den Messeständen gaben sich viel Mühe ihre Angebote anzupreisen. Uns wurde von den vielen Innovationen berichtet, wie zum Beispiel über die neuen computerbasierten Dokumentationsformen, wie Wunden besser versorgt werden können mit den neuen Verbandsmaterialien, etc. Unsere Mitschüler fanden es hierbei auch positiv, dass Sie viel Anschauungsmaterial von der Messe mitbringen konnten, wie zum Beispiel Broschüren, Bilder und sogar Nadeln zum lnsulinspritzen.

Neben den überwiegend positiven Erfahrungen gab es auch ein paar Sachen die nicht ganz so gut ankamen.  Die Messe an sich muss wohl sehr schwer zu überblicken gewesen  sein, denn manche Stände wurden nicht gefunden und hinzu- kam, dass eine Halle geschlossen war. An einigen Ständen wurde auch nicht sehr gut erklärt, wobei es sich bei den jeweiligen Produkten handelt und dies wurde als nicht sehr hilfreich aufgefasst. Was auch eher negativ aufgefallen ist, waren die erhöhten Preise für viele Produkte, begonnen von Produkten über Sturzprophylaxe, bis hin zum Pflegebett  Alles in allem aber hat es unseren Mitschülern gut gefallen, sie hatten Spaß, haben einiges gelernt und ausprobiert und sind mit einem guten Gefühl von der Messe zurück gekommen und natürlich würden sie sich über einen erneuten Besuch auf der Messe in den nächsten Jahren sehr freuen.

Unsere Mitschüler haben am 27.04.2017 die Altenpflegemesse in Nürnberg besucht und haben uns im letzten Unterricht bereits einige ihrer Erkenntnisse und Neuentdeckungen  sowie   Ihre  Erfahrungen  präsentiert.   Mit  ein   paar   unserer Mitschüler haben wir uns noch einmal im Rahmen von Kurzinterviews ausgetauscht.

Was am meisten als positiv über die Messe genannt wurde war, dass man fast alles selber ausprobieren  durfte. Das machte die Messe interaktiv und man bekam ein Gefühl für  die  jeweiligen  vorgestellten Produkte,  wie  zum  Beispiel ein   Bett, welches  beruhigend  auf  einen  wirkt,  wenn  man  selbst  darin  liegt,  oder  kleine Bällchen  zur Kontrakturenprophylaxe  in  den  Händen.  Was  außerdem  sehr  gut ankam  war, dass  viele Vorträge gehalten wurden und  die  vorgestellten Sachen insgesamt sehr gut und interessant vorgestellt wurden. Es wurde nicht einfach nur stur ein Text vorgetragen, sondern die Menschen von den Messeständen gaben sich viel Mühe  ihre  Angebote  anzupreisen. Uns  wurde von den vielen Innovationen berichtet, wie zum Beispiel über die neuen computerbasierten Dokumen-tationsformen, wie Wunden besser versorgt werden können mit den neuen Verbandsmaterialien, etc. Unsere Mitschüler fanden es hierbei auch positiv, dass Sie viel  Anschauungsmaterial  von  der  Messe mitbringen  konnten, wie zum Beispiel Broschüren, Bilder und sogar Nadeln zum lnsulinspritzen.

Neben den überwiegend positiven Erfahrungen gab es auch ein paar Sachen die nicht  ganz  so  gut  ankamen.  Die Messe  an  sich  muss  wohl  sehr  schwer  zu überblicken  gewesen  sein,  denn  manche  Stände  wurden  nicht gefunden  und hinzukam kam, dass eine Halle geschlossen war. An einigen Ständen wurde auch nicht sehr gut erklärt, und dies wurde als  nicht  sehr hilfreich aufgefasst. Was auch eher negativ aufgefallen ist, waren die erhöhten Preise für viele  Produkte, begonnen von Produkten über Sturzprophylaxe, bis hin zum Pflegebett.  Alles in allem aber hat es unseren Mitschülern gut gefallen, sie hatten Spaß, haben einiges gelernt und ausprobiert und sind mit einem guten Gefühl von der Messe zurück gekommen und natürlich würden sie sich über einen erneuten Besuch auf der Messe in den nächsten Jahren sehr freuen.

Aktiv in Kleingruppen

Im Fach Altenpflege-Praxis hat der Kurs A16, im ersten Lehrjahr, die Versorgung einer PEG (perkutane endoskopische Gastrostomie) geübt. Ein PEG ist ein endoskopisch angelegter künstlicher Zugang von außen durch eine Sonde in den Magen.

Gemeinsam wurde zunächst ein Lehrfilm zum Legen der Sonde angesehen, um verschiedene Produkte anhand von Demomaterial kennenzulernen. Dann wurde an Modellen gezeigt, wie ein Verbandswechsel durchzuführen ist. Außerdem gab es Informationstexte zum Vertiefen des theoretischen Wissens.

Nach diesem „Input“ konnten die Lernenden in kleinen Gruppen an verschiedenen Stationen erste Versuche machen. Engagiert und interessiert ging die Klasse ans Werk und hatten auch viel Spaß beim Ausprobieren.

 

Versorgung einer PEG

 

Pilotprojekt "Flüchtlinge in der Pflege"

Seit September 2016 werden erstmals, in Kooperation mit Münchenstift; Flüchtlinge an unserer Berufsfachschule für Altenpflegehilfe zu Pflegefachhelfern (Altenpflege) ausgebildet.

Die ersten Flüchtlinge in der Ausbildung

Bericht Zeitung

Die ersten Tage im Projekt "Flüchtlinge in der Pflege"

 

Bericht Khdr